Willkommen beim Kirchenchor St. Jakobus Sögel

Der Kirchenchor der Pfarrgemeinde St. Jakobus Sögel kann auf eine über 130jährige Geschichte zurückblicken. Mündliche Überlieferungen lassen zwar darauf schließen, dass es bereits im Jahr 1820 einen Pfarrchor gegeben hat. Als Gründungsdatum gilt jedoch ein Eintrag im Protokollbuch des Kirchenvorstandes vom 17.06.1885.  

Wie den alten Chorstatuten zu entnehmen ist, bestand der Pfarr- bzw. Kirchenchor zunächst nur aus Männerstimmen. Parallel hat es dazu einen Chor mit Frauenstimmen gegeben, der den Pfarrchor bei besonderen Veranstaltungen oder bei besonderen kirchlichen Feiertagen ergänzte. Seit 1966 bis heute tritt der Chor nur noch als gemischter Chor auf.

Zurzeit besteht er aus 40 Sängerinnen und Sängern, die viel Freude am gemeinsamen Singen mitbringen. Der Schwerpunkt liegt in der Gestaltung von Gottesdiensten mit Werken von der Klassik bis zur Moderne.

Der Chor bietet immer wieder auch zeitlich begrenzte Sangesprojekte an. Das gezielte Miteinstudieren ermöglicht einen idealen Einstieg für Interessierte. Ob große Weihnachts- oder Passionskonzerte, die musikalische Bandbreite ist groß. Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen!

Unter der Leitung von Regionalkantorin Frauke Sparfeldt proben wir jeden Dienstag von 20:00 – 22:00 Uhr im Gemeindezentrum St. Jakobus Sögel.

Haben Sie Interesse am Mitsingen? Dann kommen Sie gerne vorbei – wir freuen uns auf Sie!

Der Vorstand des

Kirchenchores St. Jakobus Sögel

Kontakt:

Ulrike Rötepohl

Ulmenstraße 10

49751 Sögel

Tel: 05952 - 90 37 85

E-Mail: ulrike.roetepohl@gmx.de

 

Im Hospiz hat das Zuhören einen hohen Stellenwert

Benefizkonzert für den Sögeler Hospizdienst

Mit eigens einstudierten Lieder über das Leben und den Tod, die Trauer und den Trost, aber auch über die Hoffnung auf ein Wiedersehen hat die „Kirchenmusik an St. Jakobus“ sich jetzt für die Arbeit des Hospizvereins in Sögel stark gemacht und beim gut besuchten Benefizkonzert in der St. Jakobus Kirche für einen unvergessenen musikalischen Abend gesorgt. Dabei haben sich die Besucher des Konzertes nicht nur den wohlverdienten Applaus bis ganz zum Schluss aufgehoben, sondern auch ihre Unterstützung für den Hospizdienst mit einer Spende von über 1000,- Euro zum Ausdruck gebracht.

So entstand in der von Kerzenschein erleuchteten Kirche eine beeindruckend-nachdenkliche Atmosphäre, die dem aufmerksamen Besucher eine Ahnung davon vermittelte, was das Besondere an der Hospizarbeit ausmacht und was Trost dabei bedeuten kann. „Trost ist doch ganz offensichtlich eine frühkindliche Erfahrung. Und wir alle werden solche Erfahrungen gemacht haben, bevor wir das Wort überhaupt kannten oder aussprechen konnten“, so brachte Michael Strodt es auf den Punkt.

Als dann der Kirchenchor das Abendlied von Matthias Claudius sang, dass, wie Strodt zu berichten wusste, für eine Frau im Hospiz zu einem Lebensbegleiter geworden ist, war etwas von dem zu spüren, was die Hospizhelfer manchmal das „Hospizwunder“ nennen. Mit diesem Lied, das diese Frau früher selbst mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern mehrstimmig gesungen habe und jetzt, am Ende ihres Lebens, in jeder Strophe eine bestimmte Station ihres Lebens zu beschreiben scheint, war dieses Wunder zu greifen nahe.

„Im Hospiz hat besonders das Zuhören einen hohen Stellenwert“, machte der Hospizvorsitzende noch einmal deutlich, „wobei auch nicht jede Begegnung ganz tiefschürfende Sinnfrage aufwirft. Oft steht die pure Lebensfreude im Vordergrund“, so Strodt. „Das bedeutet, den kostbaren Alltag der Sterbenden nach ihren Wünschen mit kleinen Glücksmomenten zu füllen.“ Mit einem solchen Glücksmoment schloss denn auch das Konzert, das am Ende alle Konzertbesuche noch einmal einlud, gemeinsam mit allen Chören das Abendlied von Thomas Laubach und Karl-Bernhard Hüttis zu singen.

Mit großer Freude und Blumen bedankte sich der Hospizverein beim Männerchor Harmonie unter der Leitung von Thomas Kramer, beim Singkreis Sögel unter der Leitung von Theresa Mühlenberg, beim Chor Kalinka Sögel unter der Leitung von Irina Sel und beim Kirchenchor St. Jakobus unter der Leitung von Frauke Sparfeldt für ein wunderbares Benefizkonzert.

Text und Foto: Sögeler Hospiz

Kammerchor Emsland

Der KAMMERCHOR EMSLAND entspringt einer gemeinsamen Initiative von Frauke Sparfeldt und Balthasar Baumgartner aus dem Herbst 2013. Ziel war und ist es, ambitionierten Sänger/innen der Region Emsland ein Forum für anspruchsvollen a capella - Chorgesang zu bieten. Inzwischen besteht der Kammerchor aus ca. 40 Sängerinnen und Sängern von Lingen bis Papenburg, die zu sich zu zwei Projekten im Jahr zusammenfinden. Die Proben finden im Wechsel in Sögel und Meppen statt. Voraussetzungen für das Mitsingen sind eine ausgiebige Chorerfahrung und hinreichende Notenkenntnisse. Ein Vorsingen bei den beiden Regionalkantoren ist Bedingung für die Teilnahme im Kammerchor Emsland. Bei Interesse wenden Sie sich gerne an Frauke Sparfeldt oder Balthasar Baumgartner.

Bisherige Konzerte:

  • Frühjahr 2014: geistliche a cappella-Musik von Schütz, Mendelssohn-Bartholdy, Brahms, Rheinberger und Reger
  • Dezember 2014: 2 Konzerte mit den ersten drei Kantaten des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach, begleitet vom Barockorchester CONCERT ROYAL, Köln
  • Sommer 2015: Konzerte in Lingen, Meppen und Sögel mit einem Konzertprogramm zum Thema „Momente des Zweifelns – Klänge der Zuversicht“ (Musik von Maurice Duruflé, Edvard Grieg, Knut Nystedt, Eric Whitacre und Rudolf Mauersberger)
  • Herbst 2015: Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart
  • Sommer 2016: „Chormusik aus England“
  • Dezember 2016: Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium (BWV 248), Kantaten 4-6 
  • Oktober 2018: "O magnum mysterium"