Herzlich Willkommen auf der Homepage der Hümmlinger Pfarreiengemeinschaft um St. Jakobus Sögel!

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage!

Liebe Gemeindemitglieder!

Diese Homepage soll einen Einblick in unsere katholische Pfarreiengemeinschaft und Informationen über Gruppen, Verbände und Aktionen unserer kirchlichen Gemeinden geben.

In Zeiten der Corona-Krise finden Sie auf dieser Startseite Gebete, Texte und wichtige Hinweise. Diese Seite wird kontinuierlich aktualisiert.

 

Leite uns durch die Versuchung!

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wenn ich mich mit diesen Zeilen an Sie wende, ist das in einer Situation, die bisher noch nie dagewesen war.

Der Wirtschaft geht es, weltweit und lokal, sehr schlecht. Schulen und Kindergärten sind geschlossen. In den Kirchen finden keine Gottesdienste statt. Selbst in Kriegszeiten gab es bei den oben beschriebenen Vorgängen einen Notbetrieb. Und nun ist wirklich fast alles sprichwörtlich auf null gesetzt – das gab es noch nie!

Das führt zu manchen irrationalen Reaktionen: ich sage nur Toilettenpapier und Corona-Partys. Wir erleben einen wahrhaftigen Karfreitag, in der vieles im wahrsten Sinne des Wortes durchkreuzt wird und eine Fastenzeit, die wir uns nicht ausgesucht haben. Wir brauchen menschliche Nähe in dieser Not und müssen doch Abstand voneinander halten. Das Herz möchte menschliche Wärme, doch für den Leib brauchen wir Distanz.

Und dann kommt noch die Ungewissheit und die unheimliche Stille des Karsamstag: es herrscht Grabesruhe auf den Straßen und Plätzen. Und Ostern scheint sehr fern. Viele biblische Texte fallen mir hierzu ein, doch was mir im Moment nachdrücklich in meinem Geiste erscheint, ist das Gebet des „Vater unsers“.

„Unser tägliches Brot gib uns heute“ - und ich habe Arbeitgeber und Arbeitnehmer vor dem inneren Auge sowie Menschen, die (Einkaufs-)Hilfe nötig haben.

Den Satz „… und führe uns nicht in Versuchung“ bete ich im Geiste um: „Und leite uns durch die Versuchung!“ Manche Mitmenschlichkeit führt uns gut, das Sögeler Rathaus gibt Klarheit mit Informationen und Orientierung durch Ordnung. Unser medizinisches Personal und das Krankenhaus setzen sich mit großer Energie für unsere Gesundheit und für unsere Kranken ein.

Haben wir uns alle gut im Blick! Helfen wir, wo wir können! Sagen wir uns (telefonisch) österliche Hoffnungssätze und beten wir um den pfingstlichen Geist der mitmenschlichen Kreativität. So helfen wir uns gegenseitig, uns gut durch die Versuchungen dieser Krise zu führen.

Passen wir aufeinander auf!

Ihr Bernhard Horstmann, Pfarrer

 

Angelus - Engel des Herrn (Gotteslob Nr. 2, 7)

Wir laden Sie herzlich dazu ein, täglich um 12.00 und 18.00 Uhr zum Angelusläuten das Gebet des Engel des Herrn zu sprechen:

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft

und sie empfing vom Heiligen Geist.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade,

der Herr ist mit dir.

Du bist gebenedeit unter den Frauen,

und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,

bitte für uns Sünder

jetzt und in der Stunde unseres Todes.

Amen

Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn

mir geschehe nach Deinem Wort.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade...

Und das Wort ist Fleisch geworden

und hat unter uns gewohnt.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade...

Bitte für uns Heilige Gottesmutter

auf dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

Lasset uns beten. Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Lass uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Amen.

Bild: Bernhard Riedl
In: Pfarrbriefservice.de

 

Hausgottesdienste für die Feier der Kar- und Ostertage

Auch in der Zeit, in der wir keine öffentlichen Gottesdienste feiern dürfen, sind wir alle eingeladen, Zuhause die Kar- und Ostertage besonders zu gestalten und auf diese Weise die Gemeinschaft und Verbundenheit miteinander zu zeigen.

Wir haben für unsere Pfarreiengemeinschaft Hausgottesdienste zusammengestellt für die Feier der drei österlichen Tage speziell für Familien mit Kindern. Für Jugendliche haben wir ebenfalls ein Impulsheft vorbereitet für die gesamte Karwoche.

In unseren Kirchen liegen einige ausgedruckte Exemplare zum Mitnehmen aus, die Hausgottesdienste können aber auch im folgenden heruntergeladen und auch weiterverschickt werden:

Kar- und Ostertage in der Familie 

Impulse für Jugendliche in der Kar- und Osterzeit 

Ihnen und ihrer Familie wünschen wir einen gesegneten Hausgottesdienst, bleiben wir so als Gemeinde verbunden!

Das Pastoral-Team

 

"Mal-Aktion" Digitaler Kreuzweg 2020

In den letzten Tagen haben sich einige Personen aus unserer Hümmlinger Pfarreiengemeinschaft Gedanken zu den 14 Kreuzwegstationen gemacht und diese mit ihrer Interpretation versucht in einem Bild umzusetzen. Diese 14 Bilder wollen wir euch hiermit präsentieren und Sie und euch dazu einladen den Kreuzweg in diesem Jahr einmal auf andere Weise zu beten. Ein Herzlicher Dank gilt allen, die sich Gedanken gemacht haben, kreativ waren und dadurch dazu beigetragen haben, dass wir diesen Kreuzweg dieses Jahr auf diese Art, digital miteinander verbunden, beten können.

Nach seiner Verhaftung wird Jesus zum römischen Statthalter Pontius Pilatus gebracht. Die Hohenpriester und Ältesten werfen ihm vor, dass er sich selbst König der Juden nennt und der Statthalter soll ein Urteil sprechen. Aufgrund eines Traums, den seine Frau in der Nacht zuvor hatte, glaubt Pilatus nicht an Jesu Schuld. Vor dem Pessachfest darf der Statthalter einen Gefangenen begnadigen und er fragt die Menge, die sich vor ihm versammelt hat, wen er freilassen soll, Jesus oder Barabbas. Die von den Hohenpriestern und Ältesten aufgestachelten Menschen verlangen die Freilassung von Barabbas und die Kreuzigung Jesu. Pilatus spricht das Todesurteil über Jesus und lässt sich eine Schüssel Wasser bringen, um vor allen Menschen seine Hände reinzuwaschen.

 

Herr, wie leicht ist es zu verurteilen! Wie leicht ist es, Steine zu werfen, Steine des Urteils und der Verläumdung. Und wie leicht ist es, sich hineinziehen zu lassen, wenn über Andere ein Urteil gesprochen wird. Du aber wolltest auf der Seite der Besiegten stehen, auf der Seite der Gedemütigten und Verurteilten. Hilf uns, niemals zum Richter zu werden. Hilf uns, mutig Stellung zu nehmen, um die Schwachen zu beschützen.

Jesus wird den Soldaten übergeben. Sie ziehen ihm die Kleider aus, legen ihm einen purpurroten Mantel um und setzen ihm eine Dornenkrone auf. Die Soldaten verhöhnen, bespucken und schlagen Jesus. Nachdem sie ihn verspottet haben, ziehen sie ihm seine Kleider wieder an. Dann wird er hinausgeführt und muss sein Kreuz selbst zum Hügel Golgotha tragen.

 

Herr Jesus, Du hast dein Kreuz getragen. Es ist das Kreuz aller Menschen. Es ist auch mein Kreuz. Du trägst es mit mir. Hilf mir, dass ich nicht anderen Menschen Lasten auflege, die ich selbst nicht tragen will. Hilf mir, dass ich mein eigenes Kreuz trage, das Kreuz des täglichen Lebens. Und hilf mir, dass ich Anderen helfe, es zu tragen, so wie du es mit mir trägst.

Die Soldaten treiben Jesus durch die Straßen Jerusalems und unter der Last des schweren Holzkreuzes bricht er zusammen. Doch die Soldaten zwingen ihn zum Weitergehen.

Erklärung zum Bild: Blau = Jesu Körper; Gelb = Jesu Kopf, Hand und Fuß; Braun und Schwarz = Kreuz

 

Nach menschlichen Vorstellungen kann Gott nicht fallen und doch fällt er. Warum? Es kann kein Zeichen von Schwäche sein, sondern nur ein Zeichen von Liebe: eine Liebesbotschaft für uns. Indem er unter der Last des Kreuzes stürzt, erinnert Jesus uns daran, dass die Sünde belastet, erniedrigt und zerstört. Doch Gott liebt uns und will unser Bestes, und die Liebe drängt ihn, den Tauben zuzurufen, uns, die wir nicht hören wollen: "Verlasst die Sünde, denn sie schadet euch! Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium!"

Unter den vielen Menschen, die am Straßenrand stehen und dabei zuschauen, wie Jesus unter großen Schmerzen sein Kreuz zur Hinrichtungsstätte trägt, ist auch seine Mutter Maria. Die Nähe und Liebe seiner Mutter gibt Jesus die Kraft und den Mut, den schweren Weg weiterzugehen. Auf dem Bild sind Jesus und seine Mutter Maria zu sehen. Jesus hält das dornende Kreuz, welches hier als Symbol für die Last und den Schmerz stehen, die er auf sich nimmt. Seine Mutter steht ihm gegenüber und gibt ihm Kraft für den schweren Weg.

 

Herr, du hast in der Begegnung mit deiner Mutter Trost gefunden. Ich darf mich an sie, als Trösterin der Betrübten, wenden. Lehre mich, liebevoll Rücksicht zu nehmen auf die Leiden der Menschen.

Jesus wird immer schwächer und kann das Kreuz kaum mehr tragen. Da befehlen die Soldaten dem Bauern Simon von Zyrene, der am Wegrand steht, das Kreuz an seiner Stelle zu tragen.

 

Herr Jesus, die Liebe erlischt, und die Welt wird kalt, ungastlich, menschenfeindlich. Sprenge die Ketten, die uns hindern, den Anderen entgegenzugehen. Hilf uns, uns selbst zu finden in der Nächstenliebe. Herr Jesus, entzünde in uns wieder den Funken der Menschlichkeit, die Gott uns am Anfang der Schöpfung ins Herz legte. Befreie uns von der Dekadenz des Egoismus, dann werden wir wieder zur Lebensfreude finden.

In der Menge der Zuschauer steht auch Veronika, eine junge Frau und Jüngerin Jesu. Sie sieht, wie sehr er leidet und überlegt, wie sie ihm helfen kann. Damit Jesus sich das Blut, den Schweiß und Dreck aus dem Gesicht wischen kann, reicht Veronika ihm ihr Tuch. Jesus nimmt es dankbar und drückt sein Gesicht in den Stoff.

 

Herr Jesus, ein Schritt genügte und die Welt könnte sich ändern! Ein Schritt genügte und in der Familie kehrte wieder Frieden ein; ein Schritt genügte und der Bettler wäre nicht mehr einsam; ein Schritt genügte und der Kranke würde eine Hand spüren, die ihm die Hand hält, um beide zu heilen. Ein Schritt genügte und die Armen könnten sich zu Tisch setzen und die Traurigkeit verscheuchen von der Tafel der Egoisten, die für sich allein nicht feiern können. Herr Jesus, ein Schritt würde genügen! Hilf uns, ihn zu tun.

Der Weg nach Golgotha scheint kein Ende zu nehmen. Viele Schaulustige beobachten Jesus, der jetzt so gar nicht mehr wie ein König aussieht, aber keiner hilft ihm. Das Kreuz ist einfach zu schwer und er stürzt zum zweiten Mal.

 

 

Herr Jesus, unter der Last deines Kreuzes bist du zu Boden gestürzt. Aber noch einmal: Warum? "Er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Er wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen, wegen unserer Sünden zermalmt." Wegen unserer Sünden, sagt der Prophet. Welche Sünden denn? Etwa meine Sünden? Herr, zeige mir, welche Sünden es sind.

Jesus Christus sieht in der Menge eine Gruppe Frauen, die über seinen bevorstehenden Tod und das Leid, das er ertragen muss, weinen, denn sie wissen, dass Jesus immer gut zu den Menschen war. Jesus bleibt stehen und sagt zu ihnen: »Ihr Frauen von Jerusalem, weint nicht um mich«.

 

Herr Jesus, Du kennst das Weinen der Menschen, Du siehst in jedem Haus den Schmerz, du hörst das stille Seufzen so vieler Menschen, die von Anderen verletzt wurden. Herr Jesus, löse die Härte, die den Kreislauf der Liebe zwischen uns behindert. Herr Jesus, trockne die Tränen der Menschen, damit das Lächeln wiederkehre auf allen Gesichtern.

Jesu Kraft ist endgültig zu Ende. Er kann nicht mehr und bricht ohnmächtig zusammen. Wie viel einfacher wäre es, einfach liegen zu bleiben und auf den Tod zu warten. Aber Jesus will das Werk vollenden, das sein himmlischer Vater für ihn vorgesehen hat und schleppt sich und das Kreuz weiter.

 

Herr, oft habe ich das Gefühl durch die Last niedergedrückt zu werden, die auf meinen Schultern lastet. Hilf mir, die Last zu tragen und öffne meinen Blick für das Leid meiner Mitmenschen. Lasse mich nicht herzlos vorrübergehen am Schicksal der Armen, Kranken und Leidenden.

Als Jesus endlich auf dem Berg Golgotha ankommt, nehmen ihm die Soldaten seine Kleider ab. Nachdem sie ihn gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider, indem sie das Los über sie warfen.

 

Entblößt, das ist mehr als Kleider ausziehen. Entblößt, das hat etwas zu tun mit erniedrigen, entwürdigen, demütigen - im Großen wie im Kleinen. Das darf an Niemandem geschehen. Herr, lass mich wachsam sein, dass ich entdecke wo ein Mensch in meiner Nähe erniedrigt, entwürdigt und gedemütigt wird und schenke mir den Mut, für seine Würde einzutreten.

Mit Jesus werden auch zwei Verbrecher gekreuzigt, ihre Kreuze stehen zu beiden Seiten Jesu. Die Soldaten und die Menschenmenge verhöhnen und beschimpfen Jesus. Über seinen Kopf hatten sie eine Aufschrift angebracht, die seine Schuld angab: „INRI“ – „Das ist Jesus, der König der Juden“. Doch Jesus betet für sie und bittet Gott um Vergebung: »Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.«

 

Gekreuzigter Jesus, alle können uns betrügen, verlassen, enttäuschen: Du aber wirst uns niemals enttäuschen! Du hast zugelassen, dass unsere Hände Dich grausam ans Kreuz nagelten, um uns zu sagen, dass Deine Liebe wahr ist, aufrichtig, treu und unwiderruflich. Gekreuzigter Jesus, unsere Augen sehen Deine Hände angenagelt und fähig, die wahre Freiheit zu geben; Wir sehen Deine Füße durch die Nägel festgehalten und doch fähig voranzuschreiten und Andere voranschreiten zu lassen. Schenke uns immer wieder die Hoffnung, die Freiheit, die Freude und die Wahrheit. Gekreuzigter Jesus, hab Erbarmen mit Uns!

Als Jesus am Kreuz hängt, verdunkelt sich der Himmel von der sechsten bis zur neunten Stunde. Dann ruft er laut: » Eli, Eli, lema sabachtani?«, was übersetzt bedeutet »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?«. Einige der Umstehenden meinen, Jesus ruft nach Elija und sie wollen sehen, ob er kommt und Jesus vom Kreuz hilft. Einer der Soldaten reicht Jesus einen mit Essigwasser getränkten Schwamm. Mit einem lauten Schrei stirbt Jesus Christus und haucht seinen Geist aus. Da reißt der Vorhang im Tempel in der Mitte entzwei und die Erde bebt. Der Hauptmann und die Soldaten, die Jesus bewachen, erschrecken und sagen: »Wahrhaftig, das war Gottes Sohn!«


 

Warum, Herr? - Aus Liebe! Warum die Passion? - Aus Liebe! Warum das Kreuz? - Aus Liebe! Warum, Herr, bist du nicht vom Kreuz herabgestiegen und hast auf unsere Provokation reagiert? - Ich bin nicht vom Kreuz herabgestiegen, weil ich sonst die Gewalt anerkannt hätte als Herrin der Welt, während die Liebe die einzige Gewalt ist, die die Welt verändern kann. Warum, Herr, Dieser erdrückend hohe Preis? - Um euch zu sagen, dass Gott Lieben ist, unendliche Liebe, allmächtige Liebe. Werdet ihr mir glauben?

Am Abend geht Josef von Arimathäa, einer der Jünger Jesu, zu Pilatus und bittet ihn um Jesu Leiche, um ihn zu begraben. Als Jesus vom Kreuz abgenommen wird, ist auch seine Mutter Maria da. Josef von Arimathäa legt ihr ihren toten Sohn in den Schoß und Maria weint und trauert um ihn. Doch sie weiß auch, dass alles nach Gottes Wille geschieht.

 

Maria, in diesem Sohn umarmst du jeden Menschen und empfindest die Pein aller Mütter der Welt. Maria, deine Tränen fließen von Jahrhundert zu Jahrhundert und laufen über die Gesichter und weinen mit allen Menschen. Maria, du bist mit dem Schmerz vertraut, aber du glaubst! Du glaubst, dass die Wolken die Sonne nicht auslöschen, die glaubst, dass die Nacht das Morgenrot vorbereitet. Maria, die du das Magnifikat gesungen hast, stimme für uns das Lied an, das den Schmerz überwindet wie eine Geburt, aus der das Leben hervorgeht. Maria, bitte für uns! Bitte, dass auch wir Hoffnung haben.

Damals gehörte zu den Mitgliedern des Hohen Rates ein Mann namens Josef, der aus der jüdischen Stadt Arimathäa stammte. Er ging zu Pilatus und bat um den Leichnam Jesu. Und er nahm ihn vom Kreuz, hüllte ihn in ein Leinentuch und legte ihn in ein Felsengrab, in dem noch niemand bestattet worden war. Die Frauen, die mit Jesus aus Galiläa gekommen waren, gaben ihm das Geleit und sahen zu, wie der Leichnam in das Grab gelegt wurde.

 

Das letzte Kreuzwegbild drückt nicht nur Trauer aus, sondern vermittelt eine Vorahnung der Ostererfahrungen. Die Grablegung Jesu verweist uns auf das Wort aus dem Neuen Testament: "Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht" (Joh. 12,24). Dies ist die Verbindung zu unserem Glauben. Jesu Tod ist nicht einfach Scheitern und Ende, sondern Durchgang zu einem neuen erfüllten Leben. Jesus, dein Grab wurde vom Ort der Trauer zum Zeichen der Hoffnung. Lass auch uns etwas davon erahnen, dass der Tod die Tür zu einem neuen Leben sein kann, der Zugang zur ewigen Gemeinschaft. Hilf uns, aus dieser Erfahrung unser Leben zu gestalten. Amen.

 

Hier finden Sie den Digitalen Kreuzweg als PDF-Datei zum Herunterladen 

 

Gottesdienstübertragungen aus dem Osnabrücker Dom

Immer sonntags um 11 Uhr und von Montag bis Freitag jeweils um 19 Uhr überträgt das Bistum Osnabrück nichtöffentliche Messen aus dem Osnabrücker Dom live auf bistum-osnabrueck.de/live-gottesdienste. Alle Gläubigen sind eingeladen, sich diesen Feiern anzuschließen und dadurch eine große virtuelle Gottesdienstgemeinschaft zu bilden. 

In der Hl. Woche besteht die Möglichkeit, zu folgenden Zeiten die Gottesdienste aus dem Osnabrück Dom per Livestream mitzufeiern:

          Montag bis Mittwoch: Eucharistiefeier jeweils um 19:00 Uhr

          An den drei österlichen Tagen vom Leiden, vom Tod und von der Auferstehung des Herrn:

    • Gründonnerstag: 19:00 Uhr Messfeier vom Letzten Abendmahl
    • Karfreitag: 15:00 Uhr Die Feier vom Leiden und Sterben Christi

·         Hochfest der Auferstehung des Herrn

    • Am Vorabend (Karsamstag): 20:30 Uhr Die Feier der Osternacht
    • Ostersonntag: 11:00 Uhr Eucharistiefeier "Am Tag"
    • Ostermontag: 11:00 Uhr

 

Impulse aus dem Newsletter "Jesuiten - Ignazianische Nachbarschaftshilfe"

„Für meine Kinder, für alle Kinder und erst recht für Erwachsene“, so sagt Bettina Wegner ihr bekanntestes Lied an. 1978 ist es noch mitten in der DDR entstanden und hat schnell die Runde gemacht, auch über die Mauern hinweg in den Westen: „Sind so kleine Hände, winzge Finger dran, … sind so kleine Füße, mit so kleinen Zehn, … sind so klare Augen, die noch alles sehn…“.

Bettina Wegner war im Zug gefahren. Ein dicker Mann setzte sich ihr gegenüber und trommelte die ganze Fahrt lang mit seinen dicken Fingern auf einem Diplomatenkoffer herum. „Ick hab‘ nüscht gegen Dicke“, sagt sie. Aber dieser Mann sah einfach so aus, als ob er kein glückliches Leben führt, nicht fröhlich, nicht ausgeglichen, nicht in seiner Mitte. „Was ham‘ se nur mit dem gemacht! Der war ja mal ein ganz kleines Baby, und da hab ich natürlich an meine Kinder gedacht.“ So fiel ihr auf der Bahnfahrt das Lied zu: „Sind so kleine Hände, winzge Finger dran, darf man nie drauf schlagen, sie zerbrechen dann.“

Für Familien, die keine Mitte haben, können diese Wochen in vier Wänden unendlich lang werden. Wenn es dann keinen Ausweg mehr gibt, tobt sich die aufgestaute Aggression aus: Dann wird auf Hände geschlagen, in Ohren gebrüllt, auf Füße getreten oder körperliche Nähe erzwungen. Für Kinder gibt es in solchen Situationen eine bundesweite Telefonnummer: 116 111.

Bettina Wegner singt in ihrem Lied von Menschen mit Rückgrat. Es muss schon in den Kindern wachsen: „Ist so‘n kleines Rückgrat, sieht man fast noch nicht. Darf man niemals beugen, weil es sonst zerbricht. Grade, klare Menschen, wärn ein schönes Ziel. Leute ohne Rückgrat hab'n wir schon zuviel.“

In den nächsten Tagen gehe ich den Weg Jesu mit. Jesus ist gebeugt worden, aber sein Rückgrat hat er behalten. Gott hat ihm dazu die Kraft gegeben. Uns allen wünsche ich, dass uns der Weg Jesu in den nächsten Tagen eine Mitte gibt, und Gottes Kraft, die uns aufrecht gehen lässt.

Ihr P. Ansgar Wucherpfennig SJ (Frankfurt/Main)

 

aus "Ignazianische Nachbarschaft" v. 06.04.2020

 

 

Wichtige Informationen wegen des Coronavirus

Die fortschreitende Ausbreitung des Coronavirus es erfordert, auch in den Kirchengemeinden und Einrichtungen des Bistums Osnabrück vorbeugende Maßnahmen zu treffen:

1) Alle Gottesdienste an den Werktagen und Wochenenden fallen in unseren Kirchen bis auf weiteres aus. 

2) Alle Kirchen sind für ein persönliches Gebet zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

3) Beerdigungen finden im kleinsten Kreis statt. Konkrete Absprachen werden mit dem Bestattungsunternehmen und dem Seelsorger/der Seelsorgerin geklärt.

4) Taufen, Trauungen, Silberhochzeiten, Goldhochzeiten p.p. müssen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

5) Palmzweige werden nicht gesegnet. Es wird ein Gebetsblatt zu Palmsonntag und Ostern geben, in dem ein Segensgebet über die Zweige bei einem Hausgottesdienst zu finden sein wird.

6) Alle Gemeindeaktivitäten im Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich im kirchlichen Leben finden nicht statt. Hierzu zählen selbstverständlich auch die Besuchsdienste unserer Gemeinden.

7) Auch die Nordwestdeutsche Ministrantenwallfahrt am 06. Juni ist abgesagt.

 

Bistum Osnabrück: Vorbeugende Maßnahmen gegen die Weiterverbreitung des Coronavirus - Fastenhirtenbrief des Bischofs

Die fortschreitende Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) erfordert es, auch in den Kirchengemeinden und Einrichtungen des Bistums Osnabrück vorbeugende Maßnahmen gegen die Weiterverbreitung des Virus zu ergreifen und die entsprechenden Anordnungen der Behörden strikt zu befolgen.

Die Maßnahmen sind im einzelnen hier aufgeführt: 

Den Fastenhirtenbrief unseres Bischofs Dr. Franz-Josef Bode finden Sie hier: 

 

 

Gemeinsam gegen Corona - kostenloser Einkaufsdienst und Gesprächshotline

Die Ev. Markuskirche und unsere Kath. Kirchengemeinde sowie die Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth bieten in Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst einen kostenlosen Einkaufsdienst und eine Gesprächshotline an.

Näheres dazu erfahren Sie hier: 

 

Pfarrbüros geschlossen

Die Pfarrbüros des Pfarreienverbundes bleiben für den Publikumsverkehr bis auf weiteres geschlossen. 

Ihr Anliegen teilen Sie bitte per Telefon: 0 59 52 - 99 09 130 oder per E-Mail: st.jakobus-soegel@web.de mit.

In dringenden pastoralen Angelegenheiten rufen Sie bitte Pfarrer Horstmann an.

Handy-Nr. 0172 - 52 03 65 3.

 

Informationen für polnischsprachige Katholiken

Drodzy Bracia i Siostry.

Zawieszone są Msze św. w języku polskim,

a także spowiedź wielkopostna.

Błogosławieństwo pokarmów w Wielką Sobotę

i Msza Święta Wielkanocna w Leer o 1300

zostaną potwierdzone po 5.04.2020.

Proszę korzystać ze strony internetowej:

http://pmk-ostfriesland.de/